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Brief an die Stadtverwaltung zur geplanten  Ausstellung “Galerie des Grauens“ durch Coronaleugner:innen

Update – 01.09.2022, 18:15 Uhr:

Erfolg! Die Stadt Freiburg hat uns soeben mitgeteilt, dass mit einer Verbotsverfügung das Zeigen der Ausstellung „Galerie des Grauens“ auf dem Platz der Alten Synagoge behördlich untersagt wird. Vielen Dank an die Versammlungsbehörde, die noch am gleichen Tag reagiert hat.

Ursprüngliche Meldung:

Am morgigen Freitag, 2. September 2022, plant die Freiburger Querdenken- und Coronaleugner:innen-Szene, u.a. „FreiSeinFreiburg“, eine Ausstellung „Galerie des Grauens – den Opfern eine Stimme geben” auf dem Platz der Alten Synagoge.

Der Urheber und Initiator dieser Ausstellung, Peter Ganz, ist eindeutig der rechten Szene zuzuordnen, was sich durch einfache Internetrecherchen herausfinden lässt. So nahm er etwa auch, neben dem Freiburger rechtsextremen Szene-Anwalt Dubravko Mandic, an einem Treffen des vom Verfassungsschutz als „eindeutig rechtsextrem“ eingestuften “Flügels” der AfD am 4. Mai 2019 im bayerischen Greding teil.

Ferner engagiert sich Peter Ganz im Umfeld des Vereins „Gedächtnisstätten e.V.“, der u.a. von der bundesweit bekannten und mehrfach wegen Holocaust-Verharmlosung verurteilten Ursula Haverbeck gegründet wurde. Dem niedersächsischen Verfassungsschutz zufolge gehört dieser Verein zu einem „Netzwerk von Holocaustleugnern und Geschichtsrevisionisten, die das nationalsozialistische Deutschland von Schuld reinwaschen“ wollen und damit die Verbrechen des NS-Regimes leugnen oder verharmlosen, mit dem Ziel die Demokratische Grundordnung Deutschlands abzuschaffen

Gleichzeitig zu dieser geplanten widerlichen „Ausstellung“ zeigt das NS-Dokuzentrum die Ausstellung #StolenMemory ebenfalls auf dem Platz der Alten Synagoge.

Wir finden eine solche Gleichzeitigkeit von anzunehmender  Holocaustrelativierung und Erinnerung im Herzen unserer Stadt unerträglich.

Deshalb fordern wir die Stadtverwaltung auf, zu überprüfen, welche Möglichkeiten bestehen, diese widerliche Veranstaltung zumindest vom Platz der Alten Synagoge fernzuhalten.

Informiert haben wir neben der Stadtverwaltung, die jüdischen Gemeinden, das NS Dokumentationszentrum, die Gemeinderatsfraktionen und Presse.

Weitere Informationen

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Stellungnahme zur Einschätzung des Innenministeriums

Bündnis FreiVAC Stellungnahme zur Einschätzung des Innenministeriums vom 23.02.2022, vgl. LT-Drs. 17/1727 bzgl. Straftaten und ideologischer Einschätzung der Coronaleugner*innen- Bewegung in und um Freiburg

Die vollständige Stellungnahme können Sie >>hier<< oder unter „Weiterlesen“ unten zum Download finden.

Die Freiburger Landtagsabgeordneten Nadyne Saint-Cast und Daniela Evers und weitere Mitglieder der Grünen Landtagsfraktion haben an die Landesregierung eine Anfrage gerichtet, bezüglich der Versammlungsaktivitäten, Straftaten und der Zusammensetzung der Freiburger Coronaleugner*innen- Demonstrationen. 

Einen Teil der Fragen hat die Landesregierung, vertreten durch das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, nur unzureichend beantwortet. Auf die Frage nach der ideologischen Ausrichtung geht sie gar nicht ein.

Als engagierte Bürger*innen, die teils seit März 2020 die Bewegung und Szene der Coronaleugner*innen in Freiburg und ganz Südbaden beobachten, nimmt nun das Bündnis FreiVAC selbst Stellung und beantwortet die offenen Frage.

“Wir beobachten Demonstrationen und Kundgebungen , werten Websites und Telegram-Chats und -Kanäle aus und sprechen mit Teilnehmenden und Aussteiger*innen. Daraus lässt sich ein umfassenderes Bild zeichnen, als es den Sicherheitsbehörden möglich ist, die auch die Gefahr der Bewegung erst spät erkannt haben.” sagt Michaela Fritz, eine der Pressesprecher*innen des Bündnis.

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Großer Aktionstag am Samstag, 19.02., in Freiburg

Am Samstag, den 19. Februar 2022 um 13:30 Uhr, veranstalten das Freiburger Bündnis gegen Verschwörungsideologie, Antisemitismus & Coronaverharmlosung (FreiVAC) und der Kreisverband Freiburg von Bündnis 90/Die Grünen eine gemeinsame Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge, um ein Zeichen zu setzen gegen den zunehmenden Antisemitismus und Rechtsextremismus, wie er auch bei den Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen erkennbar wird, und rufen zu einem neuen gesellschaftlichen Dialog in Krisenzeiten auf. 

Dazu erwarten wir Redebeiträge unter anderem von Chantal Kopf, MdB sowie Nikita Karavev, Israelitischen Gemeinde Freiburg und der Grünen Jugend Freiburg. Außerdem werden Vertreter*innen des Bündnis FreiVAC und Schülersprecher von #WirWerdenLaut sprechen.

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Übersicht über rechtsextreme und antisemitische Symbole auf Querdenken-Versammlungen in Freiburg – Teil II

Wir setzten hier unsere Übersicht der gängigsten rechtsextremen sowie antisemitischen Inhalte auf den Freiburger Querdenken-Demos fort. Teil I haben wir hier und auf auf twitter, Facebook, Telegram veröffentlicht, was auf großes Interesse gestoßen ist.

Alle Fotografien und Nachweise wurden in Freiburg aufgenommen! Diese Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll lediglich einen Einblick bieten und die Aufzählung, die wir bereits in unserem Aufruf veröffentlicht haben, weiter vervollständigen.


Hier und da ein Hitlergruß

Fast wöchentlich kommt es mittlerweile vor, dass teils mehrfach Hitlergrüße auf der FreiSeinFreiburg-Demo beobachtet werden können. Besonders gerne werden diese gegenüber den Gegendemonstrierenden gezeigt.

Oft müssen wir vom Bündnis diese Straftaten anzeigen, leider schreitet die Polizei viel zu selten von sich aus ein.

Quelle: etwa hier Polizei Freiburg, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/5139239https://www.badische-zeitung.de/frau-in-freiburg-fuer-hitlergruss-auf-querdenker-demo-verurteilt–204021849.html oder an anderem Ort und Stelle Badische Zeitung: https://www.badische-zeitung.de/frau-in-freiburg-fuer-hitlergruss-auf-querdenker-demo-verurteilt–204021849.html

Weitere Zwischenfälle

Wolfsangel

Die Wolfsangel wurde historisch von SS-Divisionen, bestimmten Rängen der Hitlerjugend und anderen Organisationen im Nationalsozialismus verwendet. Nach dem Zweiten Weltkrieg taucht sie  unter anderem bei der inzwischen verbotenen „Jungen Front“ als Kennzeichen auf. Deswegen zählt sie in politischen Zusammenhängen zu den Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, deren Verwendung nach § 86a StGB strafbar ist. Das hinderte Teilnehmer der FreiSeinFreiburg-Demo nicht, dieses Zeichen auf einer Fahne einzusetzen. Am 29.01.2022 wurde diese Fahne dann sogar von den Demo-Veranstaltern ausgeteilt.

Quelle: Belltower News, https://www.belltower.news/die-wolfsangel-51314/ oder Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfsangel

In einem Interview der Badischen Zeitung mit dem Kulturwissenschaftler Johannes Müske, vom Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg, wird der Sinn hinter der Nutzung dieser Zeichen gut erläutert.

BZ:  Mehrfach wurde auf der Demo ein Plakat mit dem Slogan „Nein zur Impfpflicht“ gezeigt, bei dem das „Z“ von „zur“ durch eine Wolfsangel ersetzt ist. Seit den 1980ern wird sie von Rechtsextremen benutzt, die sich auf nationalsozialistische Organisationen beziehen. Was wird mit Verwendung solcher Erkennungszeichen bezweckt? Viele dürften wahrscheinlich gar nichts von der Doppelbödigkeit des Plakats wissen. 

Müske: Das ist die typische Janusköpfigkeit von Symbolen. Rechtlich gesehen kommt es auf den Kontext an. Auf einem Nazi-Plakat, zusammen mit anderen Symbolen, kann die Wolfsangel strafbar sein, bei der Demo gegen die Corona-Maßnahmen ist das vermutlich noch legal; die Wolfsangel findet sich ja auch in offiziellen Wappen. Mit der Verwendung solcher Erkennungszeichen wird eine versteckte Botschaft an Gleichgesinnte gesendet. Diejenigen, die das deuten können, wissen natürlich, was gemeint ist. Ich glaube, dass diese Provokation einer kleinen Gruppe der Teilnehmer sehr bewusst ist.

Quelle: https://www.badische-zeitung.de/typische-januskoepfigkeit–209294975.html

Nürnberger Kodex

Im Zuge der Corona-Impfungen wird auf den Querdenken-Demos immer davon gesprochen, der „Nürnberger Kodex“ sei verletzt. Diese ethische Richtlinie wurde im Rahmen der Nürnberger Ärzteprozesse entwickelt, bei denen 1946 hochrangige NS-Mediziner wegen brutaler und tödlicher Menschenversuche verurteilt wurden. 

Dies mit Corona-Impfungen zu vergleichen, kann man nur als böswillig bezeichnen. Die Impfungen sind wirkungsvoller Schutz, der auf sorgfältige wissenschaftliche Untersuchungen zurückgeht, die dokumentiert, veröffentlicht und nachprüfbar sind.

Studien mit freiwilligen Teilnehmenden, haben in mehrstufigen Verfahren die Wirkung der Corona-Impfung und deren Ungefährlichkeit, Nutzen und Wirkung mehrfach nachgewiesen. 

Es handelt sich deshalb um einen geschmacklosen Versuch, Pandemiebekämpfung mit dem Holocaust gleichzusetzen.

Quelle: Bayerischer Rundfunk, https://www.br.de/nachrichten/bayern/nuernberger-kodex-durch-corona-impfplicht-nicht-verletzt,Sr6eM4n

AfD Politiker

Auf den Freiburger Querdenken-Demos sind immer wieder mehr oder weniger bekannte regionale AfD Politiker*innen unterwegs.

Diese sind rechtsextrem und dürfen teils – von der Staatsanwaltschaft Freiburg so entschieden – als „Nazi“ bezeichnet werden. Die Verbindungen zu den Demoanmeldern bestehen nachweislich schon seit über einem Jahr.

Auch fallen diese Personen immer wieder durch Angriffe auf Journalist*innen und Dritte auf und wurden aufgrund dessen in der Vergangenheit teilweise gerichtlich verurteilt.

Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Dubravko_Mandic Radio Dreyeckland, https://rdl.de/beitrag/zeuge-und-ersthelfer-schildert-pfefferspray-und-messerangriff-durch-robert-h oder auch: https://rdl.de/beitrag/messerattacke-auf-ersthelfer-stand-der-dinge

Weitere Symbole

Die Gruppierung „FreiSeinFreiburg“, die die wöchentliche Querdenken-Aufmärsche organisiert, verbreitet nicht nur auf Telegram widerliche antisemitische und zu tiefst verschwörungsideologische Inhalte, sondern auch auf den Demonstrationen werden entsprechend beschriftete Masken ausgegeben:

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Übersicht über rechtsextreme und antisemitische Symbole auf Querdenken-Versammlungen in Freiburg – Teil I

Seit Beginn der Corona-Pandemie können auf den Querdenken-Versammlungen in Freiburg, aber auch auf den entsprechenden Kommunikationsplattformen (insbesondere Telegramm) nicht nur die absurdesten Verschwörungsmythen gefunden werden, sondern es wird auch rechtsextremes und antisemitisches Gedankengut in erheblichem Umfang verbreitet. 

Wir zeigen hier eine Übersicht der gängigsten rechtsextremen sowie antisemitischen Inhalte auf den Freiburger Querdenken-Demos. Alle Fotos und Nachweise wurden in Freiburg aufgenommen! In diesem Zusammenhang möchten wir uns ganz besonders namentlich bei JR Photography und Sebastian Müller für die Zurverfügungstellung der fotografischen Aufnahmen bedanken!

Wir freuen uns über Verlinkungen und das Teilen unserer Zusammenstellung, die sich auf twitter, Facebook, Telegram und Instagram finden lässt.

Unsere Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es handelt sich um eine so große Anzahl von entsprechenden Vorfällen, das nicht mehr nur von Zufällen oder Ausrutschern von Einzelnen gesprochen werden kann.

Unsere Beobachter*innen bemerken, dass die verschwörungsideologische Gruppierung „FreiSeinFreiburg“, die die samstäglichen Querdenken-Aufzüge durch die Stadt organisiert, versucht, auf ihren Veranstaltungen krasse und offensichtlich rechtsextreme und antisemitische Darstellungen zu vermeiden. Auch ziehen einige dieser Darstellungen, inzwischen strafrechtliche Konsequenzen nach sich, so dass auf alternative, verdeckte Symboliken ausgewichen wird.

So erging etwa intern die Anweisung an die Ordner*innen, Demoteilnehmende mit „Ungeimpft-Judensterne“ anzusprechen. Auch die Gadsden Flag soll nicht mehr geschwungen werden. Vielmehr versucht man nun mit Länderflaggen und vielen roten Herz-Luftballons ein positives Bild zu erzeugen und die Öffentlichkeit zu täuschen. Das gelingt aber nur zum Teil. Nahezu jede Woche gibt es etwa Hitlergrüße bei den Demonstrationen. Uns sind eine Vielzahl von Fällen bekannt, in denen auch der Staatsschutz ermittelt.

Sollten euch rechtsextreme oder antisemitische Inhalte auf den Querdenken-Demos oder deren Plattformen auffallen, dokumentiert dies bitte umfassend. Wir zeigen strafrechtlich relevante Inhalte konsequent an. Es ist uns ein Anliegen, dass die Behörden und die Gesellschaft umfassend über die große Gefahr und Radikalisierung der hiesigen Querdenken-Szene weiß.

Ihr könnt uns völlig anonym entsprechende Informationen und Dokumentationen übermitteln. Hierzu haben wir eine verschlüsselte Kontaktmöglichkeit eingerichtet. Näher Informationen findet ihr unter: https://freivac.de/kontakt/


„Ungeimpft“-Judensterne

Auf den Querdenken-Demos in Freiburg tauchten besonders Ende 2021 gelbe Sterne mit der Inschrift „Ungeimpft“ auf.  Diese sollen auf die Judensterne anspielen, welche die verfolgten Jüdinnen und Juden in der Zeit des NS in Deutschland tragen mussten. Dieses Symbol vergleicht Nichtgeimpfte mit den verfolgten Juden in der Zeit des NS und verharmlost auf widerliche Weise die Shoa.


Quelle: Generalstaatsanwaltschaft Berlin, https://twitter.com/GStABerlin/status/1443551416556081163

Hier noch ein wichtiger Hinweis von Dr. Michael Blume, dem Antisemitismus-Beauftragten der Landesregierung BW:

Quelle: https://twitter.com/BlumeEvolution/status/1492804008062369801

„Impfen macht frei“

Bei den Coronaleugner-Demos in Freiburg, aber auch in den entsprechenden Telegram-Kanälen tauchen immer wieder Schilder mit der Inschrift „Impfen macht frei“ im Design des Tors zum Vernichtungslager Auschwitz auf. Auch dabei handelt sich um eine widerliche Relativierung der Shoa, die auch zu Verurteilungen führt. Uns sind in diesem Zusammenhang eine Vielzahl von Verfahren gegen Freiburger Querdenkende bekannt.


Quelle: Badische Zeitung, https://www.badische-zeitung.de/impfen-macht-frei-schild-in-freiburg-urteil-wegen-volksverhetzung-rechtskraeftig–203959646.html

Gadsden Flagge

Die Gadsden Flag dient als verdecktes Erkennungszeichen der extremen Rechten. Sie spielte bei dem Sturm auf das Kapitol eine große Rolle und wird von der „Neuen Rechten“, wie bspw. der Identitären Bewegung, genutzt. Bis Januar 2022 war die Flagge in teils hoher einstelliger Anzahl auf den verschwörungsideologischen FreiSeinFreiburg-Demos. Mittlerweile versucht man seitens der Demoleitung durchzusetzen, dass die Flagge auf den Demos nicht mehr auftaucht, was allerdings nicht immer gelingt.


Quelle:
The New York Times, https://www.nytimes.com/2021/01/13/video/extremist-signs-symbols-capitol-riot.html
Zur Gesichte der Gadsden-Flagge: The New Yorker, https://www.newyorker.com/news/news-desk/the-shifting-symbolism-of-the-gadsden-flag

QAnon-Symbole

QAnon nennt sich eine Gruppe, die auch unter den Freiburger Querdenkenden vertreten ist. QAnon verbreitet Verschwörungsnarrative mit rechtsextremem Hintergrund und behauptet, eine einflussreiche satanische Elite entführe Kinder, halte sie gefangen, foltere und ermorde sie, um aus ihrem Blut ein Verjüngungsserum zu gewinnen. Das  sogenannte „Adrenochrom“.


Quelle: Tagesschau, https://www.tagesschau.de/faktenfinder/qanon-faq-101.html

Schwarz-weiß-rote Maske/Armbinde

Immer wieder tauchten rote Masken und Armbinden mit einem stilisierten schwarzen Virus auf weißem Hintergrund auf, die eindeutig an die NS-Hakenkreuz-Fahnen erinnern. Damit wird unterstellt, dass die Maßnahmen zum Infektionsschutz in der Pandemie die gleiche Bedeutung hätte, wie die Verbrechen des NS-Terrorregimes. Ziel ist die Delegitimerung des Infektionsschutzes und gleichzeitig die Relativierungen der NS-Verbrechen. Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe. Das ist beides zutiefst antidemokratisch.


Quelle: Prof. Dr. Matthias Quent, https://twitter.com/matthias_quent/status/1262635264310161410

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Gegendemo am 05.02.2022, ab 15:15 Uhr auf dem PdAS

Auf die Straße gegen Querdenken und für den Infektionsschutz!

Gemeinsam bilden wir eine Menschenkette vom Platz der Alten Synagoge in Richtung Fahnenbergplatz.

Lasst uns so ein Zeichen setzen gegen Verschwörungsideologie, Antisemitismus & Coronaverharmlosung!

Es ist erschreckend, wie die Fallzahlen aktuell nach oben schnellen.
Es gilt für eine fortschrittliche Gesellschaft die Schwächsten zu schützen und besonders was die aktuelle Inzidenzen bei Kindern angeht, sieht die momentane Situation besorgniserregend aus. Deswegen wollen wir morgen auch für einen (besseren) #Infektionsschutz demonstrieren!
#fr0502

Wie immer gilt auf unserer Demo: FFP2-Maskenpflicht, 2G (3 Impfungen oder zwei Impfungen oder die Genesung nicht länger als 3 Monate zurückliegend) sowie die Bitte, tagesaktuell einen Schnelltest zu machen.

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Menschenkette vor dem Uniklinikum am Sa. 22.01., 15:15 Uhr

Kommt mit uns auf die Straße gegen Coronaverharmlosung und zeigt euch solidarisch mit den Beschäftigten der Uniklinik!

Am kommenden Samstag, den 22.1., wird der wöchentliche Aufmarsch der Querdenker:innen Gebäude der Uniklinik Freiburg passieren.

Unserer Meinung nach ist das ein Tritt ins Gesicht für all jene, die den Kampf gegen das Coronavirus führen, ihn verloren haben, oder unter schwerwiegenden Folgen zu leiden haben.

Diese Respektlosigkeit gegenüber all denjenigen nehmen wir nicht hin!

Kommt deshalb um 15:15 Uhr in die Heiliggeiststraße. Entlang der Uniklinik bilden wir eine Menschenkette, als Zeichen der Solidarität. Bringt gerne Schals mit, um eine geschlossene Kette bilden zu können.

Die genauen Versammlungsflächen seht ihr im zweiten Bild. Diese sind in der Heiliggeistraße beidseitig versetzt.

Wie gewohnt gilt bei uns 2G und FFP2 Maske. Lasst euch wenn möglich vorher testen um das Ansteckungsrisiko zu vermindern. Sowie möglichst ein Abstand von 1,5 m. Wenn ihr einen PCR Test ausstehen habt, dann bleibt bitte zu Hause. Kommt zu Fuß oder mit dem Rad.


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Reden am 15.1.22

Anlässlich der Kundgebung am 15.1.22 wurden eine Reihe von Reden gehalten:

Frau Schliebe macht unmissverständlich deutlich, wie sehr Antisemitismus, Verschwörungsideologien und Nazis die Querdenken Bewegung unterwandern. Ein flammender Appell, rechtzeitig gegen zu steuern.

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Stimmen zum 15.1.

Wir dokumentieren hier einige Stimmen zum 15.1. auf sozialen Medien und in der Presse:

Etwa in der FAZ:

In LeMonde

Oder in der Stuttgarter Zeitung:

Von der SPD

Gute Bilder in diesem Thread:

Auch die Partei war da:

Oder Künstler wie Betty BBQ:

Sogar Björn Peng:

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Bei roter Corona-Warn-App testen lassen

Es kann sein, dass einige Personen, die auf der #fr1501 Kundgebung waren, nun eine rote Corona-Warn-App, haben, andere nicht. Bei einer großen Veranstaltung mit ca. 3500 Teilnehmenden wie bei unserer Versammlung war das zu erwarten.

Analyse der Begegungen mithilfe der CWA Companion App. Das Handy war die ganze Zeit in der Nähe der Bühne bzw. beim Anmelder. Es zeigt genau eine Risikobegnung, was auch zu anderen Berichten passt.


Es ist denkbar, dass eine solche Warnmeldungen in der App vom Kontakt mit einer oder mehreren Personen kommt, die auf oder in der Nähe der Kundgebung waren.


Diesen Abstand schätzt die App anhand der Stärke des Bluetooth Signals ab. Der räumliche Abstand über den ein Signal mit hohem Pegel (also Nähe) gemessen werden kann ist im Freien technisch bedingt größerer, als in geschlossenen Räumen (Wände dämpfen). Und die App selbst kann nicht unterscheiden, ob eine Begegnung draußen, mit FFP2 Maske  oder in einem schlecht belüfteten Raum ohne Maske stattfand.


Auf unserer Kundgebung haben alle Teilnehmenden unsere Auflage befolgt und FFP2-Masken getragen. FFP2-Masken bieten einen extrem hohen Schutz vor einer Corona-Infektion(https://www.mpg.de/17916867/coronavirus-masks-risk-protection). Wenn sich ein Infizierte/r und ein gesunder Mensch in einem Innenraum auf kurzer Distanz begegnen, liegt die Ansteckungsgefahr demnach auch nach 20 Minuten bei nur einem Promille (0,1 Prozent). Im Aussenbereich dürfte bei einer Begegnung bei der Beide eine FFP2-Maske tragen, eine Ansteckung deshalb so gut wie ausgeschlossen sein. Genau deshalb haben wir uns diese – gegenüber den Auflagen der Versammlungsbehörde deutlich strengeren Auflage – auch selbst auferlegt, wie auch die 2G Regel für eine Teilnahme vorausgesetzt.


Grundsätzlich berechtigt eine rote Corona-Warn-App zu einem kostenfreien PCR Test. Etwa in der Abstrichtstelle von Synlab, in der Kaiser-Joseph-Straße 266 über dem Café „erste Liebe“ an der Haltestelle Holzmarktplatz. Tests sind heute abend auch während der Schülertestzeit, ausnahmsweise, ohne Termin möglich von 17:15-19:00.Und natürlich an allen anderen Tagen am besten mit Termin. Oder in einem der anderen Testzentren: https://poolie-freiburg.de/testmoeglichkeiten-2/


Grundsätzlich empfehlen wir jeder:m sich mit einem auf der Liste der „Antigen-Tests zur professionellen Anwendung zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2“ aufgeführten, guten Tests, testen zu lassen (siehe: https://antigentest.bfarm.de/ords/f?p=110:100:1967321816223:::::&tz=1:00).


Und sich mit einer auf der Liste Liste der Antigen-Tests zur Eigenanwendung zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 Regelmäßig selbst zu testen (siehe: https://antigentest.bfarm.de/ords/f?p=110:100:6500276317020:::::).

Weiterhin bitten wir alle Personen nachdrücklich, die Coron-Warn-App zu installieren: https://www.coronawarn.app/de/
Für Smartphones auf denen keine Google Dienste laufen (etwa Huawei), empfehlen wir die funktionsgleiche Corona Contact Tracing Germany App (https://f-droid.org/de/packages/de.corona.tracing/).

Bleibt gesund und solidarisch

Euer Bündnis FreiVACh