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Menschenkette vor dem Uniklinikum am Sa. 22.01., 15:15 Uhr

Kommt mit uns auf die Straße gegen Coronaverharmlosung und zeigt euch solidarisch mit den Beschäftigten der Uniklinik!

Am kommenden Samstag, den 22.1., wird der wöchentliche Aufmarsch der Querdenker:innen Gebäude der Uniklinik Freiburg passieren.

Unserer Meinung nach ist das ein Tritt ins Gesicht für all jene, die den Kampf gegen das Coronavirus führen, ihn verloren haben, oder unter schwerwiegenden Folgen zu leiden haben.

Diese Respektlosigkeit gegenüber all denjenigen nehmen wir nicht hin!

Kommt deshalb um 15:15 Uhr in die Heiliggeiststraße. Entlang der Uniklinik bilden wir eine Menschenkette, als Zeichen der Solidarität. Bringt gerne Schals mit, um eine geschlossene Kette bilden zu können.

Die genauen Versammlungsflächen seht ihr im zweiten Bild. Diese sind in der Heiliggeistraße beidseitig versetzt.

Wie gewohnt gilt bei uns 2G und FFP2 Maske. Lasst euch wenn möglich vorher testen um das Ansteckungsrisiko zu vermindern. Sowie möglichst ein Abstand von 1,5 m. Wenn ihr einen PCR Test ausstehen habt, dann bleibt bitte zu Hause. Kommt zu Fuß oder mit dem Rad.


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Bei roter Corona-Warn-App testen lassen

Es kann sein, dass einige Personen, die auf der #fr1501 Kundgebung waren, nun eine rote Corona-Warn-App, haben, andere nicht. Bei einer großen Veranstaltung mit ca. 3500 Teilnehmenden wie bei unserer Versammlung war das zu erwarten.

Analyse der Begegungen mithilfe der CWA Companion App. Das Handy war die ganze Zeit in der Nähe der Bühne bzw. beim Anmelder. Es zeigt genau eine Risikobegnung, was auch zu anderen Berichten passt.


Es ist denkbar, dass eine solche Warnmeldungen in der App vom Kontakt mit einer oder mehreren Personen kommt, die auf oder in der Nähe der Kundgebung waren.


Diesen Abstand schätzt die App anhand der Stärke des Bluetooth Signals ab. Der räumliche Abstand über den ein Signal mit hohem Pegel (also Nähe) gemessen werden kann ist im Freien technisch bedingt größerer, als in geschlossenen Räumen (Wände dämpfen). Und die App selbst kann nicht unterscheiden, ob eine Begegnung draußen, mit FFP2 Maske  oder in einem schlecht belüfteten Raum ohne Maske stattfand.


Auf unserer Kundgebung haben alle Teilnehmenden unsere Auflage befolgt und FFP2-Masken getragen. FFP2-Masken bieten einen extrem hohen Schutz vor einer Corona-Infektion(https://www.mpg.de/17916867/coronavirus-masks-risk-protection). Wenn sich ein Infizierte/r und ein gesunder Mensch in einem Innenraum auf kurzer Distanz begegnen, liegt die Ansteckungsgefahr demnach auch nach 20 Minuten bei nur einem Promille (0,1 Prozent). Im Aussenbereich dürfte bei einer Begegnung bei der Beide eine FFP2-Maske tragen, eine Ansteckung deshalb so gut wie ausgeschlossen sein. Genau deshalb haben wir uns diese – gegenüber den Auflagen der Versammlungsbehörde deutlich strengeren Auflage – auch selbst auferlegt, wie auch die 2G Regel für eine Teilnahme vorausgesetzt.


Grundsätzlich berechtigt eine rote Corona-Warn-App zu einem kostenfreien PCR Test. Etwa in der Abstrichtstelle von Synlab, in der Kaiser-Joseph-Straße 266 über dem Café „erste Liebe“ an der Haltestelle Holzmarktplatz. Tests sind heute abend auch während der Schülertestzeit, ausnahmsweise, ohne Termin möglich von 17:15-19:00.Und natürlich an allen anderen Tagen am besten mit Termin. Oder in einem der anderen Testzentren: https://poolie-freiburg.de/testmoeglichkeiten-2/


Grundsätzlich empfehlen wir jeder:m sich mit einem auf der Liste der „Antigen-Tests zur professionellen Anwendung zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2“ aufgeführten, guten Tests, testen zu lassen (siehe: https://antigentest.bfarm.de/ords/f?p=110:100:1967321816223:::::&tz=1:00).


Und sich mit einer auf der Liste Liste der Antigen-Tests zur Eigenanwendung zum direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 Regelmäßig selbst zu testen (siehe: https://antigentest.bfarm.de/ords/f?p=110:100:6500276317020:::::).

Weiterhin bitten wir alle Personen nachdrücklich, die Coron-Warn-App zu installieren: https://www.coronawarn.app/de/
Für Smartphones auf denen keine Google Dienste laufen (etwa Huawei), empfehlen wir die funktionsgleiche Corona Contact Tracing Germany App (https://f-droid.org/de/packages/de.corona.tracing/).

Bleibt gesund und solidarisch

Euer Bündnis FreiVACh

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Livestream

Sie wollen an der Kundgebung teilnehmen, haben aber keine Möglichkeit in die Stadt zu kommen. Kein Problem, wir werden die Kundgebung live streamen.

Entweder bei YouTube oder auf Instagram von „We Talk Freiburg“ oder auf der Facebookseite von „We Talk Freiburg“.

Auch „Wattwurm“ bietet einen Stream auf verschiedenen Plattformen an: Dlive, twitch.tv.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich beim Team von „We Talk Freiburg“.

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Pressemitteilung: Bündnis FreiVAC lädt zur Großkundgebung gegen die Querdenken-Demonstration

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Am kommenden Samstag, den 15.1.2022, um 13:30 Uhr, ruft das neugegründete Bündnis FreiVAC unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verschwörungsideologie, Antisemitismus und Coronaverharmlosung“ zu einer Großkundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge in Freiburg auf.

Das zivilgesellschaftliche Bündnis wird unter anderem durch verschiedene Bundestags- und Landtagsabgeordnete, Gemeinderät:innen, Vertreter:innen der Gewerkschaften, von Parteien sowie anderer Organisationen unterstützt. Es fordert in seinem Aufruf dazu auf, sich der sog. „Querdenken-Bewegung“ entgegenzustellen.

Als Redner:innen der Kundgebung haben unter anderem die Bundestagsabgeordnete Chantal Kopf (Grüne) und Monika Stein (GEW) zugesagt, außerdem wurde Oberbürgermeister Martin Horn angefragt. Darüber hinaus werden Menschen aus den Pflegeberufen und der Sozialen Arbeit von ihren Erfahrungen in der Corona-Pandemie berichten.

Auslöser für den Aufruf ist die ständig wachsende Zahl der Teilnehmer:innen an den pandemieleugnenden, verschwörungsideologischen und antisemitischen Demonstrationen der letzten Wochen in Freiburg und darüber hinaus.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Antisemit:innen und Rechtsextremist:innen Woche für Woche die Opfer der Corona-Pandemie verhöhnen oder ungestört falsche Aussagen über Corona machen!“, so eine Vertreter:in des Bündnisses.

Die Präsenz rechtsextremer Symbole und von Antisemitismus zeugende Aussagen und Darstellungen bei den Coronaleugner:innen sind Woche für Woche unübersehbar: Verfremdete „Judensterne“, Flaggen rechtsextremer Bewegungen, eindeutige Bekleidung, Masken in entsprechendem Design. Doch auch Plakate rechtsextremer Medien und Parolen von Reichsbürgern werden nun schon seit fast zwei Jahren von den verschwörungsideologischen Gruppen wie „FreiSeinFreiburg“ verbreitet. Auch wenn die Proteste der Coronaleugner:innen in Südbaden sich großteilig aus dem öko-esoterischen Millieu rekrutieren: Nach Einschätzung des Bündnisses FreiVAC sind weit-rechts stehende Gruppen und Einzelpersonen schon längst zentrale Akteur:innen derer.

Das Bündnis ruft alle Menschen in Freiburg und Umgebung dazu auf, sich am kommenden Samstag an der Kundgebung zu beteiligen und damit ihre Solidarität mit den Opfern der Pandemie und ihren Angehörigen zu zeigen. Außerdem mit denen, die jeden Tag dafür kämpfen, dass die Pandemie möglichst schnell ein Ende hat.

Auf der Kundgebung gilt 2G. Das Bündnis bittet alle Menschen, die teilnehmen wollen, darum, möglichst vorher noch einen Schnelltest zu machen und bei Erkältungssymptomen zu Hause zu bleiben. Außerdem wird darum gebeten, mindestens eine FFP2-Maske zu tragen. Es gelten die üblichen Abstandsregeln von 1,5 m. Bitte halten Sie ebenso einen respektvollen Abstand zum Denkmal für die zerstörte Synagoge.

Den gesamten Aufruf und die Liste der Unterstüzenden finden Sie unter: freivac.de

Das Bündnis erreichen Sie auch per E-Mail: kontakt@freivac.de


Eine konsolidierte Liste der Unterstüzenden finden sie auf der Seite „Unterstüzende“. Wir versuchen diese so aktuelle wie möglich zu halten, dies ist aber nicht immer möglich.


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Aufruf als PDF

Unserer Aufruf als PDF

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Gemeinsam gegen Verschwörungsideologie, Antisemitismus & Coronaverharmlosung

Unser Aufruf

Seit Wochen marschiert jeden Samstag die verschwörungsideologische Szene um „FreiSeinFreiburg“, einer lokalen Querdenken-Abspaltung, zu Trommelschlag und mit hetzerischen Parolen sowie gefährlichen Verschwörungsnarrativen durch die Freiburger Innenstadt.

Sie verhöhnen damit die Toten, die Kranken, die Long-Covid-Patient:innen und die Ängste der Angehörigen, die Trauer der Hinterbliebenen und die Verfolgten realer Diktaturen. Diese Szene tut so als würde sie für die Mehrheit sprechen, ist aber in Wirklichkeit nur fehlgeleitet und laut.

Jede Woche konnten auf den Veranstaltungen in Freiburg und in einschlägigen Foren verfälschte „Judensterne“ sowie andere antisemitische und den Holocaust verharmlosende Darstellungen und Kundgaben beobachtet werden.

Nachweisliche Beteiligungen an den Protesten gibt es aber nicht nur von offen agierenden Antisemit:innen, sondern auch von Anhänger:innen der AfD, Reichsbürger:innen und Neurechten, die entschlossen Fahnen mit rechtsterroristischer Symbolik schwingen. Rechtsradikale Kräfte sind längst zentrale:r Akteur:in der Querdenken-Bewegung. So feierte beispielsweise jüngst das als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestufte Compact Magazin die Freiburger Demo als Erfolg.

Woche für Woche zeigt sich: Mit dem Zuwachs an Teilnehmer:innen an den Querdenken-Demonstrationen wächst auch das Selbstbewusstsein der Coronaleugner:innen und damit das von ihnen ausgehende Gefährdungspotential. Die Szene radikalisiert sich rapide – auch in Freiburg.

Diesem Treiben wollen wir nicht tatenlos zusehen und zeigen, dass die Mehrheit der Freiburger:innen nicht hinter Verschwörungsideologien steht. Wir sind solidarisch mit den Opfern der Pandemie und den Leuten, die tagtäglich dafür kämpfen, dass diese bald ein Ende hat.

Wir setzen uns dafür ein, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse den Maßstab des politischen Handelns bilden und nicht abstruse, gefährliche Verschwörungsmythen.

Wir wollen solidarisch miteinander umgehen. Auf unserer Gegendemonstration gilt deshalb die 2G-Regel. Kommt nur wenn ihr keine Coronasymptome aufweist und wenn möglich, macht zusätzlich vorher einen Schnelltest. Tragt eine FFP2 Maske und haltet einen Abstand von 1,5 Meter ein, wie auch einen respektvollen Abstand zum Gedenkort auf dem Platz.

Euer Freiburger Bündnis gegen Verschwörungsideologie, Antisemitismus & Coronaverharmlosung


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Das Bündnis gegen Verschwörungsideologie, Antisemitismus & Coronaverharmlosung freut sich über viele Mitunterzeichnende dieses Aufrufs. Einfach die Kommentarfunktion nutzen. Wir werden lediglich die Vornamen und den ersten Buchstaben des Nachnamens veröffentlichen.

Eine konsolidierte Liste der Mitunzerzeichner:innen finden sie auf der Seite „Unterstüzende“. Wir versuchen diese so aktuelle wie möglich zu halten, dies ist aber nicht immer möglich.